DIE KLINIK – PIERCINGS GESCHICHTE

Was vielen als neuartige Methode des Körperschmuckes vorkommt, hat bereits eine Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausendelange Tradition: Das PIERCING (Die Benennung kommt vom engl. “Durchstechen”).

Nasenflügel und Ohrläppchen werden durchstochen, Lippen und Kinn durchbohrt um Schmuckstücke anzubringen. Das kann bis zur Deformierung einzelner Körperteile führen (wie z. B. in verschiedenen afrikanischen Stämmen, wo Lippen von Frauen durch Pflöcke „missgestaltet“, als Schürze oder Sonnenschirme dienten).

In Indien und Indonesien wurde das Durchlöchern der Backen als Ehrerbietung vor göttlichen Mächten praktiziert. Zungenbohrungen der Hohepriester der Maja, der Ring an den Brustwarzen und die Knochen in den Nasen der Papuas sind ebenso archäologisch belegt, wie der kostbare Ohrschmuck und der prachtvolle Nasenring der Pharaonen 3000 Jahre vor unserer Zeit.

Auf indonesischen Inseln hatte die Frau das Recht, ihren Mann zum Durchstechen seines „besten Stückes“ zu zwingen, um ihr mehr Lust zu bereiten. Weigerte er sich, durfte sie sich scheiden lassen.

Als Folge der Missionierung wurde die Praxis der uralten Riten als negativ und primitiv dargestellt und man grenzte die so gekennzeichneten als „soziale Randgruppe“ vom Rest der Bevölkerung aus.

Heute jedoch in der Zeit der Hektik und Anonymität haben Piercingstudios wieder einen Boom erfahren, man besinnt sich wieder auf die Hervorhebung der Individualität und das Piercing gewinnt wieder zunehmend an Stellenwert. Zusätzlich wird durch die Anbringung von Körperschmuck das individuelle Körperempfinden des einzelnen verstärkt.

Piercing Asien Geschichte
Ohr Piercing
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PIERCING & TATTOO STUDIO